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Wirtschaftsstandort Weinheim gestärkt

Weinheimer Bündnis Ausbildung blickt auf das erste Jahr als Verein zurück – Nächste „WHAT“ am 28. Juni – Weitere Akteure willkommen

Weinheim. Für Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard ist es klar: „Dieses Bündnis hat den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Weinheim enorm gestärkt.“ Und Bertram Trauth, Geschäftsführer der Firma Naturin und in dieser Funktion internationaler Firmenmanager, ließ ebenso keinen Zweifel: Im Weinheimer Bündnis Ausbildung werde „nicht nur fleißig, sondern überaus effizient gearbeitet“.

Markus Hug

Mit derlei Wertschöpfung resümierte jetzt das Bündnis, das den plakativen Namen „Die Zweiburgentalente“ trägt, das erste Jahr als eingetragener Verein – und damit mit gestärkter Schlagkraft. Es war die erste satzungsgemäße Mitgliederversammlung des Bündnisses; ziemlich genau ein Jahr nach der Vereinsgründung. Seit diesem formalen Akt, hat auch OB Bernhard beobachtet, „hat das Bündnis an Dynamik noch mal zugelegt“.

Die „Zweiburgentalente“ sind das erste kommunale Ausbildungsbündnis in der Metropolregion Rhein-Neckar.
Im Jahr 2014 hatten sich Weinheimer Unternehmer und Ausbildungsbetriebe erstmals zu einem Kooperationsgespräch getroffen. Ideenpaten waren damals schon OB Bernhard und Naturin-Chef Bertram Trauth. Im Bündnis sind die wichtigsten Ausbildungsbetriebe am Wirtschaftsstandort Weinheim vertreten; darunter die Stadtverwaltung selbst, aber auch das Kommunale Bildungsbüro und die Regionale Jugendagentur „Job Central“.

ZBT-Vorstand v.l.n.r.: Diesbach, Kück, Hug, Seehaus
Das erste Jahr sei erfolg-, aber auch arbeitsreich gewesen, fassten Vorsitzender Markus Hug (Volksbank Weinheim) und sein Stellvertreter Uwe Seehaus (Firma Naturin) zusammen. Die beiden Personal- und Ausbildungsverantwortlichen ihrer Unternehmen bilden gemeinsam mit Bernhard Kück („puntodesign“) und Nicolas Diesbach (DiesbachMedien) die Vorstandschaft der „Zweiburgentalente“.

Im Jahresbericht ragte natürlich die erste selbst organisierte Ausbildungsmesse heraus: das war der „WeinHeimerAusbildungsTag“ (WHAT) im Juli. Erstmals in der Stadthalle, mit 60 Ausstellern bis auf den letzten Quadratmeter gefüllt und mit rund 1500 Besuchern. Die „WHAT“ kam bei allen Beteiligten so gut an, dass eine Neuauflage selbstverständlich wurde: Die 2. WHAT unter der Regie der „Zweiburgentalente“ wird am Mittwoch, 28. Juni stattfinden. Erste Anmeldungen liegen schon vor, berichtete Markus Hug.

Nichtsdestotrotz wird sich das Bündnis – jetzt schon zum dritten Mal – an der Ausbildungsmesse „Jobs for future“ in der Mannheimer Maimarkthalle beteiligen. Weitere Projekte sind geplant, die für ein weiteres Zusammenrücken und Synergien der Mitglieder sorgen sollen, zum Beispiel eine flexiblere Bearbeitung der Internetseite www.zweiburgentalente.de, ein soziales Projekt mit Flüchtlingen und überfachliche Qualifikationen für Auszubildende über den individuellen Arbeitsplatz hinaus.

Im ersten Vereinsjahr hatte das Bündnis das integrative Bildungsprojekt TEMA begleitet, es steht für „Türkische Eltern als Motor für Ausbildung“. Für das Bündnis hatte die Firma Naturin als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb jungen syrischen Flüchtlingen einen Einblick in das deutsche Wirtschaftsleben gestattet.

Zu den Zielen im zweiten Vereinsjahr gehöre es nun, unter den Weinheimer Ausbildungsbetrieben weitere Mitglieder zu werben, um noch mehr Synergien nutzen zu können, um noch mehr junge Menschen in eine Ausbildung zu bringen. Insbesondere wolle man auch beim mittelständischen Handwerk und im Handel das Ausbildungsbündnis bekannt machen, kündigte die Vorstandschaft an.

Die nächste „WHAT“ wird groß


whatWeinheimer Bündnis Ausbildung nimmt den Ausbildungstag unter seine Fittiche – Im Juli 2016 in der Stadthalle

Weinheim. Die „WHAT“ ist in Weinheim schon ein Begriff: Es handelt sich dabei um eine eigene lokale Ausbildungsmesse, die seit einigen Jahren federführend von der Volksbank Weinheim und der Friedrich-Realschule im Rolf-Engelbrecht-Haus angeboten worden ist.
Nun hat das Thema Ausbildung am Wirtschaftsstandort Weinheim in den vergangenen zwei Jahren an Bedeutung noch einmal deutlich gewonnen. So lange ungefähr gibt es das Weinheimer Bündnis Ausbildung, die „Zweiburgentalente“. In diesem Bündnis sind gemeinsam mit der Stadtverwaltung die wichtigsten Ausbildungsbetriebe am Standort gebündelt.

Entsprechend wächst auch die „WHAT“ (WeinHeimerAusbildungsTag) im kommenden Jahr. Sie wird doppelt so groß, spricht Schulen und Betriebe aus der Region an, sie zieht in die große Stadthalle um und kann dort alle räumlichen und technischen Möglichkeiten nutzen – und sie wird jetzt federführend von den „Zweiburgentalenten“ organisiert. Das Weinheimer Bündnis Ausbildung nimmt die „WHAT“ als gemeinsames Projekt unter seine Fittiche, holt sich allerdings weitere professionelle Hilfe von der Agentur „mh3“, die in Lörrach erfolgreich eine Job- und Bildungsmesse plant und umsetzt. Über den Stand der Organisation haben Vertreter des Bündnisses am Mittwoch (9. Dezember) die Öffentlichkeit informiert. Volksbank und Friedrichschule sind als Akteure natürlich weiterhin beteiligt.

Die neue „WHAT“ am Freitag, 8. Juli 2016, wird richtig groß, berichtete Markus Hug, der im Bündnis die Volksbank Weinheim vertritt. „Wir haben im Innen- und Außenbereich Platz für knapp 60 Aussteller, dieses Jahr waren es im Rolf-Engelbrecht-Haus 27 Aussteller. Also mehr als doppelt so viel, die Fläche bietet natürlich mit den Außenflächen auch entsprechend mehr Möglichkeiten“, kündigte Johannes Wolf vom Personalamt der Stadt Weinheim an; auch die Stadtverwaltung selbst gehört dem Bündnis an. Erstmals will man auch Hochschulen als Aussteller gewinnen und somit die Zielgruppe auf Abiturienten erweitern.

Mit dem Umzug in die Stadthalle ist auch Kontinuität gesichert, denn wegen des geplanten Neubaus eines Schulzentrums am Rolf-Engelbrecht-Haus hätte es dort Beeinträchtigungen geben können. Die Stadthalle biete nun verlässlich das angemessene Ambiente für eine erweiterte und neu gestaltete Ausbildungsmesse – sie ist das nächste gemeinsame Bündnis-Projekt. Das erste im Februar 2015 war ein gemeinsamer Auftritt bei der großen Ausbildungsmesse „Job for future“ in Mannheim. Auch dort sollen die „Zweiburgentalente“ wieder vertreten sein.

Die Akquise ist bereits in vollem Gange, wie Markus Hug erklärte. Die Teilnehmer der diesjährigen „WHAT“ waren gleich nach der Veranstaltung über die Veränderungen informiert worden. Die Resonanz sei durchweg positiv gewesen. Einige Unternehmen hatten sich gleich angemeldet, weitere Anfragen liegen bereits vor. Noch vor Weihnachten soll die „WHAT 2016“ ihre Schatten voraus werfen. Geplant ist neben den Info-Ständen von Studieneinrichtungen, weiterführenden Schulen und Institutionen aus dem Raum Weinheim und der Region ein Rahmenprogramm mit Vorträgen sowie Infos rund um Ausbildung, Praktikum und Studium. Auf der Homepage des Bündnisses wird es in Kürze einen integrierten Auftritt für die „WHAT“ mit Informationen rund um die Veranstaltung geben. Die Kontaktaufnahme mit potentiellen Ausstellern erfolgt in den nächsten Tagen. Die Kontakt-Email-Adresse lautet: what@zweiburgen-talente.de.

Währenddessen stellt sich das Bündnis auch organisatorisch neu auf, wie Uwe Seehaus, Personalleiter der Firma Naturin, berichtete. Aus dem bislang eher losen Zusammenschluss soll Anfang nächsten Jahres eine Vereinsgründung hervorgehen. Weitere Partner sind im Laufe des Jahres dazugestoßen, im Sommer die Firma „nora“ und die „Sparkasse Rhein Neckar Nord“ sowie jetzt erst die BKK Freudenberg; die offene Betriebskrankenkasse bringt unter einem eine Schulung für die Auszubildenden ins Bündnis ein.

Weitere Zweiburgen-Talente an Bord

„Weinheimer Bündnis Ausbildung“ ist ein wachsendes Netzwerk – Zehn Ausbildungsbetriebe nutzen Synergien

Weinheim. Rund eineinhalb Jahre nach dem Zusammenschluss der wichtigsten Weinheimer Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe zum „Weinheimer Bündnis Ausbildung“ haben die „Zweiburgen Talente“ – so der Markenname des Bündnisses – weitere Mitstreiter bekommen. „Das Bündnis ist ein funktionierendes und wachsendes Netzwerk“, freute sich jetzt Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard.

Denn es ist eine der großen Herausforderungen der Zukunft: Wie können Betriebe und Unternehmen künftig junge Menschen motivieren und dauerhaft an ihre Firma binden? Wie finden jungen Leute ihren Weg in die Ausbildung? Wie können Auszubildende erfolgreich rekrutiert und gut ausgebildet werden – auch in Kooperation? Wie können „schlummernde Talente“ entdeckt und motiviert werden? Wie bekommen alle Jugendliche eine berufliche Chance? Der Wettlauf um die kluge Köpfe und fleißige Hände hat längst begonnen. „Wir wollen jungen Menschen in der Region eine Zukunft bieten, unseren Fachkräftebedarf sichern und den Ausbildungsstandort Weinheim stärken“, so versteht sich das Bündnis.

Das Bündnis ist ein Netzwerk aus Weinheimer Unternehmen, dem Gewerbeverein, der kommunalen Wirtschaftsförderung und jenen Bildungsketten-Akteuren, die sich in Weinheim schon seit Jahren engagiert darum kümmern, dass alle jungen Menschen der Bildungs- und Berufschance bekommen: Die Jugendagentur Job Central, das Bildungsbüro/Integration Central und Kommunale Koordinierungsbüro am Übergang Schule/Beruf – eine geballte Kraft also. OB Bernhard ist gemeinsam mit dem Unternehmer Bertram Trauth, dem Geschäftsführer der Naturin Viscofan GmbH, Schirmherr der „Zweiburgentalente“.

Bronovo_2_01Neben den kommunalen Akteuren sind die Stadt als ausbildende Verwaltung die Freudenberg Gruppe, die Naturin Viscofan GmbH, die Stadtwerke Weinheim GmbH, DiesbachMedien, die Volksbank Weinheim eG, das Autohaus Jöst, die Werbe- und Graphikagentur Puntodesign sowie der Gewerbeverein Weinheim Mitglieder des Bündnis – und es wächst weiter. Als neue Netzwerkpartner sind jetzt die Firma nora systems GmbH und die Sparkasse Rhein Neckar Nord dazugekommen. In persona sind die Firmen durch die Geschäftsführer oder Personalverantwortlichen vertreten. Jetzt sind ein Dutzend Unternehmen im Bündnis organisiert, vom „Global Player“ bis zum mittelständischen Handwerksbetrieb. Sie bündeln rund 7000 Arbeitsplätze und knapp 450 duale Auszubildende und Studierende.

„Für uns ist das Bündnis der Stadt Weinheim mit verschiedenen ortsansässigen Unternehmen eine gute Möglichkeit, uns als Unternehmen vorzustellen, die Jugendlichen bei ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen und ihnen die vielfältigen Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen“, so beschreibt es Thomas Haag, Personalchef der nora systems GmbH.

204_Homepage_300x251px_1Und Maico Post von der Sparkasse Rhein Neckar Nord kann auf die Tradition seines Bankhauses verweisen, dem es „schon immer wichtig war, junge Menschen auf ihrem Lebensweg zu begleiten und zu unterstützen“. Er sieht in dem Bündnis ein „wichtiges Instrument zur Personalrekrutierung“. Mit der regional aufgestellten Sparkasse Rhein-Neckar-Nord, die ihren Sitz in Mannheim hat, knüpfen die Zwei-Burgen-Talente erstmals ihr Netz über die Stadtgrenzen hinaus, außerhalb der Stadtgrenzen weiter – aber immer noch mit „Zwei-Burgen-Blick“ , denn hier geht es um das Engagement der Sparkasse in und für Weinheim.

Und das Bündnis soll weiter wachsen. „Besonders willkommen sind uns auch kleinere Betriebe, die von der Zusammenarbeit profitieren wollen und sich für Weinheim als Ausbildungsstandort engagieren“, sagt Dr. Susanne Felger vom städtischen Koordinierungsbüro.

Die Bandbreite der Ausbildungschancen bei den Bündnismitgliedern ist schon heute enorm. Die Unternehmen und Verwaltungen bieten über 50 verschiedene gewerblich-technische, kaufmännische, soziale und Verwaltungs-Ausbildungen und duale Studiengänge. Berufsbilder, Ausbildungs- und Studienangebote, Ansprechpartner und Unternehmensinformationen lassen sich auf der Homepage der „Zweiburgen Talente“ bequem finden.

Zweiburgen Talente: Weinheimer Bündnis Ausbildung gegründet

1430311_73874710Dieses Ereignis hat das Potenzial, zu einem Meilenstein der Weinheimer Entwicklung zu werden: Nach einjähriger Vorbereitungszeit trat am 23. Mai 2014 beim 75. Mittagstreffen der Wirtschaft das „Weinheimer Bündnis Ausbildung“ mit einer Vorstellung seiner Arbeit erstmals an die Öffentlichkeit. Moderiert vom städtischen Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf und unterstützt vom städtischen Wirtschaftsförderer hatten sich bisher 11 Unternehmen, Bildungs- und Wirtschaftsorganisationen aus Weinheim zusammengefunden. Sie wollen gemeinsam den (Ausbildungs-)Standort Weinheim stärken, junge Talente finden, fördern und binden sowie den sozialen Zusammenhalt in der Stadt stärken. Der Name des Bündnisses, Zweiburgen Talente – in Anlehnung an die Zweiburgenstadt Weinheim – ist dabei Programm: Es geht darum, die Talente der jungen Generation zu entdecken und zu entwickeln, weil Stadt und Wirtschaft sie heute und zukünftig brauchen und weil die jungen Menschen, beruflich erfolgreich, auf eigenen Beinen stehen sollen. Zweiburgen Talente: Weinheimer Bündnis Ausbildung gegründet weiterlesen

Zweiburgen-Talente noch besser nutzen

870444_82880357Der 75. Mittagstreff der Weinheimer Wirtschaft war ein symbolisch gut gewählter Auftakt für ein neues „Weinheimer Bündnis Ausbildung“, denn der Mittagstreff ist ein Beispiel für gelungene Netzwerkarbeit in einer Kommune. Und auch das neue Bündnis, das sich dort am Freitag (23. Mai) vorstellte, ist ein Netzwerk.

Und zwar aus Weinheimer Unternehmen, den Gewerbeverein, der kommunalen Wirtschaftsförderung und jenen, die sich in Weinheim schon seit Jahren engagiert darum kümmern, dass jungen Menschen der Übergang von der Schule ins Berufsleben gelingt: Der Jugendagentur Job Central, das Bildungsbüro/Integration Central und das Büro für Kommunale Koordinierung am Übergang Schule/Beruf – eine geballte Kraft also. Zweiburgen-Talente noch besser nutzen weiterlesen